Studio Dunkel

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Jumping City (1-5) – part 1
Ein Performance-Film-Projekt
in 5 europäischen Städten von Birgit Dunkel
Konzept / Synopsis

Das Performance-Film-Projekt 'Jumping City – Swinging Europe – part 1' unternimmt den Versuch, durch die Schönheit und Anmut der alten Fortbewegungstechnik des 'Hopsen' (jumping) den Blick auf Geschichte in Gestalt von Stadtraum und Architektur in eine neue 'Schwingung' zu bringen.
Durch die euphorisierende Bewegung des kindlichen 'Hopsens' (jumping) wird die Produktion des Enzyms
Endorphin angeregt und auf diese Weise das intrinsische verkapselte historische Wissen des Menschen aktiviert.
Es ist dieser Moment der Erkenntnis: für einen kurzen Moment verlässt der Körper den Erdboden und fliegt!
Symbolisch und körperlich wird die Erdanziehungskraft (Gravitation) für einen Augenblick überwunden: der Geist kann fliegen und überwindet die Grenzen der Schwerkraft.

In Part 1 wird der Blick des Betrachters von der 'hopsenden Figur' durch den Stadtraum 5 europäischer Städte geführt. Kameratechnisch wird dies durch jeweils durchgehende Einstellungen (Plansequenzen) umgesetzt, die der Bewegung der Darstellerin folgen.
Die dynamische menschliche Bewegung visualisiert Zeit und korrespondiert mit der
Zeitgeschichte, die Europa und die anderen Kontinente historisch verbindet.
Die Realzeit der Bewegung im Film setzt sich in Beziehung zu bewegten Zeiten und Orten europäischer Geschichte.
Historische und kulturelle Ereignisse der Jetzt-Zeit, wie die Zerstörung der
Nachkriegsarchitekturen des 'Brutalismus', die umstrittene documenta 14 in Athen und Kassel, die Gefährdung Venedigs durch Kreuzfahrttourismus, sowie große politische Ereignisse wie Terroranschläge und historische Kriegsschauplätze bilden die Schauplätze der 'Geschichtsaktivierung'.
Das Filmprojekt 'Jumping City' wird insgesamt aus 12 + 1 Film-Bausteinen bestehen, die eine Reise durch die wechselvolle Geschichte Europas und der Welt sind.
Die nächsten Bausteine werden entstehen in: Wien, London, Paris, Breslau und Sarajewo.
Die Dramatik der begleitenden (Neuen) Musik bildet einen bewussten Kontrapunkt zur Leichtigkeit der schwingenden Bewegung der Tänzerin.

Regie, Konzept: Birgit Dunkel
Kamera: Rasmus Gerlach, Nils Schirra, Irmela Kästner, Magoo
Schnitt : Ronald Goris
Performance: Blanche Dark
Eine Kooperation von Kinoki Filmproduktion und Studio Dunkel, Hamburg

Full HD Video, 32'52" uraufgeführt als Installation im Poolhaus Blankenese,
sowie beim FUTUR-Festival Hamburg, 2018
www.poolhaus-blankenese.de | www.futur-festival.de