ALLES UND NICHTS AUF EINMAL. wenig und ganz viel.
Die prozessorientierte Installation wurde eröffnet am 2.Mai 2013
in der B65 e.V. (Bartelsstr.65) / Hamburg

Substitutionsökonomie

Es wird wie am Fließband produziert: elektronische Spielzeuge und Hilfsmittel jeder
Art, Objekte für jeden erdenklichen Zweck, u.a. um Wohnungen zu schmücken und mit
Atmosphäre aufzuladen. Kleidung, Schuhe und Accessoires füllen die Schränke.
Außerdem: Bildwelten, Meinungen, Korrespondenzen,
Abrechnungen, Vergleiche, Darbietungen, und Unmengen bedrucktes Papier.
Am Ende bleibt nichts von Bedeutung. 
Unmengen von Material wird zu Sondermüll.
Riesige Berge von Ersatzbefriedigungen müssen entsorgt werden, und provozieren
damit technologische Lösungen für psychologische Fragestellungen.
Auch in der Kunstproduktion fällt viel Material an, dass keine Verwendung mehr hat.
Aus den Beständen der Künstlerin werden technische Apparate, Pappen, Papiere,
Textilien und andere Materialien zusammengeführt, und neu geformt.
Die Installation ist eine Versuchsanordnung, um zu überprüfen, inwieweit sich alte
Materialien wieder in neue ästhetische oder funktionale Form bringen lassen.